niemals das finanzamt unterschätzen. würde niemals was anderes als bargeld waschen. zu einer betriebsprüfung kommt es früher oder später vermutlich so oder so, wenn viel mit bargeld gehandelt wird, aber in de gibt es noch genügend möglichkeiten, wie man das ganze fürs amt nicht nachvollziehbar machen kann. zu 100% sicher kann man sich aber nur sein, wenn man nichts mit iwelchen online shops, dropshipping oder sonstigem zeug macht. nur bares ist wahres und kann nicht zurückverfolgt werden, immer dran denken. vernünftiger steuerberater (chatgpt tuts bei fragen auch) ist wichtig. nicht direkt mit 100k an die sache gehen, richtige rechtsform wählen. gewinn nich utopisch hoch halten und darauf achten, dass man clever wirtschaftet, damit man je nach rechtsform auch gut was von den steuern absetzen kann. beim thema geldwäsche kommt es wirklich auf jedes kleine detail an, also alles 3x überlegen, bevor man es macht. 1x unterm radar und ihr habt erstmal die arschkarte gezogen. nehmen wir an, ihr startet einfach einen verkauf von china ware oder was auch immer übers internet oder in einem kleinen laden oder wo auch immer. da muss man definitiv auch im kopf behalten, dass man als händler auch retouren hat. wenn es also iwann zur prüfung kommt, ihr 100k umsatz habt, aber keine einzige retoure, ist das schon mehr als nur auffällig. retouren sind nur ein beispiel, wie ich das mit den kleinsten details meine. will da aber auch nich zu sehr ins detail gehen, macht in der öffentlichkeit keinen sinn. vielleicht findet man ja auch gefallen an seinem rl biz und hat nebenbei noch legit üws oder pp zahlungen. extrem wichtig ist auch, dass man sich was bezüglich interner doku überlegt. ein betriebsprüfer sieht es gerne, wenn die inventurlisten ordentlich sind, wenn alles vernünftig und rechtzeitig verbucht wird, ein biz "tagebuch" geführt wird. einfach nur, damit es authentisch aussieht. im fall der fälle müsst ihr nämlich den oder vielleicht sogar auch mehrere prüfer davon überzeugen, dass ihr legit seid. da wird es nicht groß jucken, wenn hier und da mal ein kleiner umsatz in die falsche kategorie gebucht worden ist oder mal auf einer rechnung ein betrag etwas abweicht. klar, müsst ihr korrigieren und je nach prüfer gibts auch ne kleine strafe für sowas, aber viel wertvoller sind dinge wie biz plänge, tagebücher, iwelche ausgedachten protokolle mit b2b verkäufern oder so, als alles zu 100% fehlerfrei zu haben. selbst das ist für den ein oder anderen betriebsprüfer schon ein grund, um misstrauisch zu werden. da kommt es wirklich auf den prüfer an. die einen haben glück und erwischen den werner, der nächstes jahr sowieso in rente geht und keine lust mehr hat und die anderen haben pech und erwischen die emily, die frisch aus der ausbildung kommt und nicht mit leeren händen nach hause kommen will.